Hustenreiz - der nächtliche Störenfried

Viele Menschen finden in der Nacht keinen Schlaf, weil sie von einem lästigen Reizhusten gequält werden.

Kein Auswurf, aber Schmerzen im Brustkorb

Der trockene Hustenreiz geht ohne Auswurf einher, dafür schmerzt nach einer ordentlichen Hustenattacke meist der Brustkorb. Dies kommt daher, da sich die Muskulatur durch den Hustenreiz zusammenzieht, es entsteht eine Art Muskelkatharr im Zwerchfell, der von Betroffenen als sehr unangenehm geschildert wird. Reizhusten kann in Folge einer Erkältungskrankheit auftreten, mitunter entsteht der Hustenreiz aber auch ohne ersichtlichen Anlass. Grundlose Hustenattacken, die länger als sechs Wochen andauernd, gehören immer unter Aufsicht eines Arztes.

Medikamente können Reizhusten auslösen

Hustenreiz kann aufgrund einer Erkältung auftreten, es kann sich aber auch um die Nebenwirkung eines Medikaments handeln. Wenn Betroffene regelmäßig Medikamente einnehmen, sollte zunächst der Beipackzettel aufmerksam studiert werden. Finden sich hier Hinweise auf Reizhusten als Nebenwirkung, muss mit dem behandelnden Arzt das weitere Vorgehen besprochen werden. Wenn der Hustenreiz nur latent vorhanden ist, kann das Medikament bei entsprechender Indikation weiter eingenommen werden. Fühlt sich der Patient durch den Reizhusten stark beeinträchtigt, muss über einen Medikamentenwechsel nachgedacht werden.

Allergien können sich durch Hustenreiz äußern



Reizhusten kann auch aufgrund von Allergien entstehen, daher kann ein Allergietest sinnvoll sein. Dieser wird bei einem Hausarzt oder einen Allergologen durchgeführt und dauert nur etwa eine halbe Stunde. Wenn eine Allergie als Ursache für den Hustenreiz in Frage kommt, können sich die Symptome bereits bessern, wenn der Betroffene auf jeglichen Kontakt zum Allergen verzichtet. Wenn sich der Kontakt zum auslösenden Faktor nicht vermeiden lässt, muss mit dem Arzt über die Möglichkeit einer Immunisierung gesprochen werden, so dass der Reizhusten auf Dauer gemildert oder geheilt werden kann.